Häufige Fragen zu Odoo.
Was Leute oft fragen, bevor wir uns das erste Mal hinsetzen. Wenn deine Frage nicht dabei ist: schreib mir.
Ist Odoo wirklich kostenlos?
Odoo Community ist Open Source und kostenlos. Du installierst, du betreibst, du verantwortest. Odoo Enterprise (Online und Self-Hosted) kostet pro User pro Monat, transparent auf odoo.com einsehbar. Für die meisten Schweizer KMU lohnt sich Enterprise: bessere Module (Buchhaltung, Studio, Auftragsabwicklung), Updates inklusive, Hosting bei Odoo selbst.
Wie lange dauert eine Einführung?
Sechs bis acht Wochen für eine kleine Einführung (Verkauf, Einkauf, Lager, Buchhaltung). Drei bis vier Monate für ein produzierendes KMU mit Fertigung, Qualität und PLM. Im Erstgespräch geben wir eine ehrliche Schätzung mit Bandbreite.
Brauche ich Odoo Online oder Odoo.sh?
Odoo Online reicht für 90 Prozent der KMU. Odoo hostet, Updates kommen automatisch, du musst nichts administrieren. Odoo.sh brauchst du nur, wenn du eigene Module entwickelst oder spezielle Anforderungen hast (z.B. eigene Datenbank-Lokation). Wir entscheiden das im Erstgespräch.
Was passiert, wenn ich später wechseln will?
Du bekommst jederzeit deine Daten als Export (CSV, SQL-Dump, vollständige Datenbank). Kein Vendor-Lock-in. Wechsel zu einem anderen Berater oder zu Odoo direkt geht ohne Konvertierung. Genau deswegen empfehle ich Odoo. Open-Source-Basis ist Versicherung.
Wer hostet meine Daten?
Bei Odoo Online: Odoo S.A. in Belgien, mit Rechenzentren in der EU. Für Schweizer KMU mit DSG-Anforderungen ausreichend, sofern keine besonders schützenswerten Personendaten involviert sind. Wer das nicht akzeptiert, kann auf Odoo.sh in einem CH-Rechenzentrum oder On-Premises wechseln. Schauen wir uns konkret an.
Wie viel kostet das im Jahr?
Odoo Enterprise Online: ca. 30 CHF pro User pro Monat. Alle Standard-Module sind inklusive (Buchhaltung, Verkauf, Einkauf, Lager, Fertigung, CRM, Projekt, Zeiterfassung und mehr). Studio und Multi-Company kosten extra. Bei 10 Mitarbeitenden also etwa 3500 CHF Lizenz pro Jahr. Plus Beratung initial (einmalig) und ggf. spätere Anpassungen. Konkretes Angebot bekommst du nach dem Erstgespräch.
Kann ich Odoo selber einrichten?
Theoretisch ja, der Konfigurator von Odoo ist gut. Praktisch scheitert das oft am Schweizer Buchungsplan, an QR-Rechnungen, an den eigenen Prozessen, die im Standard so nicht abgebildet sind. Bei kleinen Setups (1 bis 5 Personen, reine Buchhaltung) durchaus selber machbar. Bei produzierenden KMU lohnt sich Beratung.
Welche Module sind die wichtigsten?
Hängt vom Geschäft ab. Treuhand-affine Betriebe: Verkauf, Einkauf, Buchhaltung. Produktionsbetriebe: Fertigung, Lager, Qualität. Dienstleister: CRM, Projekte, Zeiterfassung. Wir starten dort, wo der grösste Hebel ist, nicht dort, wo es am bequemsten ist.
Brauche ich für Odoo einen Server?
Bei Odoo Online: nein, alles in der Cloud. Bei Self-Hosted: Linux-Server (intern oder bei einem Hoster), regelmässige Backups, Updates manuell. Für die allermeisten KMU reicht und passt Online besser.
Was ist mit Support nach dem Go-live?
Ich begleite die ersten Wochen direkt. Das ist im Projekt eingerechnet. Danach bin ich erreichbar (E-Mail, Telefon, vor Ort), Aufwand wird transparent abgerechnet. Für reine Software-Bugs: Odoo Enterprise hat eigenen Support inklusive.
Drei Fragen zu Berater vs Anstellung.
Soll ich für Odoo eine Stelle ausschreiben oder einen Berater nehmen?
Eine Odoo-Stelle bleibt in der Deutschschweiz aktuell 4 bis 9 Monate unbesetzt. Die intensive Einführungsphase dauert 6 bis 9 Monate. Danach reicht meist eine Teilstelle. Externe Begleitung ist oft schneller startbar und besser an den tatsächlichen Bedarf angepasst. Im Erstgespräch schauen wir, was bei euch passt. Mehr dazu: Interim statt Anstellung.
Was passiert, wenn du als Solo-Berater ausfällst?
Berechtigte Frage. Mein Repo, meine Dokumentation und mein Setup sind so geschrieben, dass jede Odoo-Fachperson das Mandat in zwei Wochen übernehmen kann. Zusätzlich hat Odoo Enterprise selber Support inklusive für software-seitige Themen. Bei einer Vollzeit-Anstellung dauert ein solcher Übergang oft sechs Monate.
Bist du günstiger als ein Hire?
Über die intensive Phase: ähnliche Grössenordnung. Auf zwölf Monate gerechnet meist günstiger, weil keine Recruiting-Kosten, kein Onboarding und keine Auslastungs-Lücke nach Go-Live anfallen. Konkrete Rechnung machen wir im Erstgespräch.